Kinderwunsch: Wenn nur eine Freundin schwanger wird

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Die eine bekommt ein Kind. Die andere nicht. Bis heute haben die Freundinnen nie miteinander über diese Ungerechtigkeit gesprochen. Also schreibt die eine der anderen einen Brief …

Liebe Connie, 
dass uns beiden mal die Worte fehlen, das kann eigentlich nicht sein. Und es ist auch nicht unser Dauerzustand, denn wir reden ja ständig. Nur wenn es um das eine gehen könnte, verstummen wir.
Warum waren Kinder nie ein Thema für uns? Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in unseren ersten Jahren je gemeinsam beratschlagt hätten, ob wir uns das überhaupt vorstellen könnten, Mutter zu sein. Da warst Du schon Ende 30 und ich Mitte 20. Vielleicht glaubte ich, für Dich sei das abgehakt. Für mich stand es noch nicht auf dem Plan. Aber ein klarer Gedanke kann das nicht gewesen sein, nur so ein Gefühl. Als ich dann einige Jahre später schwanger war, hast Du erzählt, dass ihr es auch probieren würdet, aber dass es sicher nicht leicht werden würde mit über 40. Ich hab nichts Ermutigendes für Dich gefunden, keinen Trost. Alles, was mir einfiel, kam mir banal und nicht treffend vor: "Wird schon!" Oder: "Kinder sind doch nicht alles." Wer war ich denn, so etwas zu sagen? Statt überhaupt eine Regung zu zeigen, zog ich mich mit meinem dicken Bauch zurück.
Als das Baby dann da war, wollte ich Dir nicht das junge Familienglück zumuten – was in Wahrheit total zehrend und wacklig und gar nicht so glücklich war. Aber sollte ich das ausgerechnet vor Dir beklagen? Und so haben wir wieder Kinder- und Familienthemen ausgelassen, absurd, denn nichts hat mich damals mehr ausgemacht. Wenn ich mich in jener Zeit vor mir sehe, kann ich nicht glauben, dass ich da so verkrampft war und nicht offen zu Dir gesagt habe: "Mir tut das so leid, dass es für Dich nicht so gekommen ist, wie Du es Dir gewünscht hast. Hältst Du mich und mein Leben denn aus?" Stattdessen hab ich in Kauf genommen, dass wir uns verlieren. Du wirst das gespürt haben, Du hast mich gehen lassen.
Mein Sohn war fast schon in der Grundschule, als Du mich wieder rangezogen hast – und zwar mit ihm. "Halt nicht Dein Kind von mir fern", hast Du gesagt, gar nicht vorwurfsvoll, aber doch wie den Finger einen Tick zu lang auf den Klingelknopf gepresst. Und ich weiß noch, an einem dieser gemeinsamen Abende, als Du dem Jungen vor dem Zubettgehen eine heiße Wärmflasche in die Hand drücktest und gesagt hast: "Aber nicht alles auf einmal trinken!" – da hab ich gespürt, wie sehr mir Dein Humor und Deine Albernheit gefehlt haben, ganz grundsätzlich, aber besonders als Mutter, die immer eher die Zähne zusammenbeißt. Ich weiß, Du wärest eine gute Mutter geworden. Aber das ist schon wieder so ein Satz, der nicht gerade umarmt, oder? Dabei würde ich Dir so gern etwas von Deiner Traurigkeit nehmen, die ich immer spüre. Es ist keine Frage, ob ich das kann, sondern eher, ob ich das darf: Hast Du denn nicht jedes Recht darauf, traurig zu sein? Was ich eigentlich sagen will, liebe Freundin: Lehn Dich an mich, wenn Du magst.
Dieser Artikel erschien ursprünglich im Barbara Heft Nr. 05/2021.

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Jan Hartmann
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Unter dem Begriff Sport als Substantiv versteht man alle bewegungs-, spiel- oder wettkampforientierten körperlichen Aktivitäten des Menschen. Alle Sportarten gelten als Teil des gesellschaftlichen Lebens und sind somit den historischen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Wandlungen weitgehend unterworfen.

Wir reden also von motorischen Aktivitäten, die auf den Erwerb und das Verbessern spez. koordinativer und konditioneller Fähigkeiten abzielen und in der Regel von motorischen Handlungen, die im Erreichen bzw. Übertreffen weitgehend künstlich gesteckter Ziele ihren Sinn haben.
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Die eigene Gesundheit ist das wohl wertvollste Gut, das ein Mensch besitzen kann. Die Meisten von uns kennen evtl. das Gefühl der Ohnmacht, wenn ein liebgewonnener Mensch schwer erkrankt oder die eigene Gesundheit nicht mehr zu einhundert Prozent vorhanden ist.

Gesundheit ist nach der Definition der WHO einerseits der "Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens", andererseits aber auch ein "menschliches Grundrecht". Das wir Alle auf unsere aber auch die Gesundheit Anderer ein wachsames Auge haben sollten, ist sicherlich einleuchtend.

Laut BfGA ist die Gesundheit ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.
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Genau genommen müssen wir beim Begriff Wissen zwischen dem impliziten Wissen "Wissen, das im Kopf einer Person unbewusst vorhanden ist" und explizitem

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"Wissen, das Anderen mitgeteilt und schriftlich festgehalten werden kann" unterscheiden. Beim Wissen handelt es sich grundsätzlich um Informationen, die durch Erfahrungen und Interaktion mit der Außenwelt gesammelt und bei Bedarf auch gespeichert werden konnten.

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Das aus dem lateinischen stammende Wort Kultur bedeutet so viel wie Landwirtschaft (daher auch "Agrikultur" für Landwirtschaft oder "Aquakultur" für Fischzucht) und beschreibt all das, was der Mensch macht, sich ausdenkt, sagt und erschafft. Genau genommen ist der Begriff Kultur das genaue Gegenteil vom Begriff Natur.

Kultur als Begriff kann in vielen Zusammenhängen genutzt werden. Spricht man z.B. von einem Kulturtempel, ist genau genommen ein Museum gemeint. Spricht man hingegen von einer Hochkultur, dann meint man damit ein Volk, das in seiner Blütezeit viel hervorgebracht hat wie z.B. die alten Ägypter.